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           Behalten Sie Ihren Alten.

Ihren alten ISDN-Anschluß, sollten Sie behalten, denn FAX-Geräte mögen

IP-Anschlüsse nicht.

Alle Telefonanschlüße sollen bis Ende 2018 umgestellt sein.

Noch mehr Abtrünnige könnten es werden, wenn  wie bei solchen Megaprojekten üblich  Technikprobleme auftreten. Denn die Übertragung der Sprach- und Datenpakete über das sogenannte Internet-Protokoll, für das die Abkürzung IP steht, ist längst nicht so ausgereift, wie die Hersteller gerne suggerieren. An den alten Analog- und ISDN-Anschlüssen hängen zum Beispiel nicht nur traditionelle Telefone, sondern auch viele Faxgeräte und Eingabe-Terminals für Kredit- und EC-Karten. "Für Faxsendungen über einen IP-Anschluss gibt es heute noch keine saubere technische Lösung", sagt Telekom-Deutschland-Chef Niek Jan van Damme. "Aber das werden wir in bewährter Manier lösen." Bei längeren Faxsendungen mit 20 und mehr Seiten könne es schon mal passieren, dass eine Seite verloren gehe. Selbst bei der Telefonie müssen die Kunden durch die Umstellung nach heutigem Stand mit Qualitätseinbußen rechnen. So gewann das alte ISDN einen Vergleichstest der Fachzeitschrift "Connect" mit der IP-Telefonie mit großem Vorsprung. Bei allen wichtigen Kriterien wie der Zeit für den Aufbau eines Anrufs, der Sprachqualität und den Verzögerungen bei der Sprachübertragung konnte ISDN die neue Technik schlagen. "Wer in erster Linie schnell, stabil und komfortabel telefonieren will, sollte ISDN noch möglichst lange die Treue halten", lautet das für die Verfechter der IP-Technik beschämende "Connect"-Urteil.   Quelle Wirtschaftswoche